Sicher zur Schule

Seit dem Schuljahr 2013/2014 beteiligt sich die Hagener Verkehrswacht an der Verkehrssicherheitsaktion „Sicher zur Schule“! Kindergartenkinder werden mit eigens für sie entwickeltem Lehrmaterial in den letzten Monaten vor dem Übergang zur Schule auf den Straßenverkehr im Allgemeinen und speziell auf die Gefahrensituation in ihrem Umfeld vorbereitet.

Das Schulwegheft für Kinder und ein gesonderter Elternratgeber vermitteln dabei Kenntnisse über die wichtigsten Verkehrszeichen und was beim Überqueren von Straßen zu beachten ist. Für die Erwachsenen gibt es Tipps und Anregungen, wie sie ihr Kind optimal vorbereiten und unterstützen – von der Auswahl des sichersten Weges bis zur richtigen Kleidung bei Dunkelheit.

Jedes Jahr wechseln bis zu 1500 Kinder von einem der 100 Kindergärten und Kindertagesstätten zur Grundschule. Das heißt, 1500 Kinder- und 1500 Elternhefte werden von ehrenamtlichen Kräften der Verkehrswacht in den nächsten Monaten an ihre schon sehnsüchtig wartenden Empfänger ausgeliefert.

Kostenlos!!!

Das dies möglich ist, verdanken wir seit nun 3 Jahren der Stiftung der Sparkasse Hagen! Dafür und für weitere 3 Jahre bedanken sich Kinder, Eltern, Erzieherinnen, Erzieher und die Verkehrswacht Hagen ausdrücklich! Wir freuen uns, einen solch großzügigen Partner an unserer Seite zu wissen.


10.000 Euro der Sparkassenstiftung für mehr Verkehrssicherheit
Am 29. Februar 2016 fand die Auftaktveranstaltung zur Kampagne „Sicher zur Schule“ statt.
Gastgeber war der Katholische Kindergarten Liebfrauen in Vorhalle.
Dazu berichtete die Westfalenpost am darauf folgenden Tag.

 

Hagener Verkehrswacht startet Kampagne für sichere Schulwege

 

Hagen Sparkasse

Bild und Text von der Westfalenpost 

 

Im Erlebnisgarten Emst startete die Kampagne „Sicher zur Schule“
 

Hagen. Die Hagener Verkehrswacht hat mit Unterstützung der Sparkasse eine neue Kampagne für mehr Sicherheit auf dem Schulweg gestartet.


Hagener Verkehrswacht startet Kampagne für sichere Schulwege

Die Zahlen sind ohne Zweifel gut. Wenngleich Helga Müller, die Vorsitzende der Verkehrswacht Hagen , darauf hinweist, dass jedes Kind, das im Straßenverkehr verunglückt, eines zu viel ist. Weshalb all jene Partner, die das Thema Verkehrssicherheit bearbeiten, nicht nachlassen wollen. Eine neue Kampagne, die die Stiftung der Sparkasse mit 10.000 Euro fördert, unterstreicht das.

„Sicher zur Schule“
„Sicher zur Schule“ sind eine Elternbroschüre und ein Heft für Kinder überschrieben. Verteilt werden sie schon jetzt – und zwar an alle 1450 Hagener Kindergartenkinder, die im nächsten Sommer in die Schule kommen.

„Es geht uns vor allem darum, die Eltern mit ins Boot zu nehmen“, sagt Helga Müller. Ein Ansinnen, das auch dem neuen Polizeipräsidenten Frank Richter am Herzen liegt. „Es hilft nichts, in Kindergärten Verkehrserziehung zu machen, wenn die Kinder zu Hause etwas anderes vorgelebt bekommen“, so Richter, dessen Kollegen auch immer wieder Eltern vor Schulen blitzen, die ihre Kinder auf den letzten Drücker zum Unterricht chauffieren.

Präventionserfolge kein Zufall
Zufall sind die Präventionserfolge in Hagen nicht. Da ist sich Michael Hoffmann, Leiter der Direktion Verkehr, sicher: „Auch wenn es keine empirischen Untersuchungen gibt, die einen Zusammenhang nachweisen. Aber die Zahl der Kinderunfälle ist in den letzten zehn Jahren konstant zurückgegangen“, so Hoffmann mit Blick auf einen Arbeitskreis, der sich seit Ende der 90er Jahre mit der Thematik beschäftigt.

Polizei, Verkehrswacht, Jugendverkehrsschule und viele weitere Partner sind daran beteiligt. „Als ich beim bundesweiten Treffen der Kinderunfallkommission den Kollegen von der Hagener Herangehensweise erzählt habe, hingen sie an meinen Lippen. Die akribische Unfallanalyse, verbunden mit der Kooperation vieler Beteiligter, war den meisten neu.“

Zusammenarbeit mit Moscheevereinen
Darunter sind auch zahlreiche Hagener Kultur- und Moscheevereine . „Es gab Zeiten, da war insbesondere die Zahl der türkischstämmigen Kinder unter den Unfallopfern sehr hoch“, so Hoffmann, „daraufhin sind wir an die Vereine herangetreten – mit großem Erfolg. In der Statistik sind diese Mädchen und Jungen jedenfalls nicht mehr auffällig.“

Auf drei Jahre ist die Kampagne in Hagen angelegt, die von der Deutschen Verkehrswacht unterstützt wird. „Uns ist es wichtig, rechtzeitig anzusetzen, bevor sich die Kinder zum ersten Mal auf den Schulweg machen“, erklärt Thomas Moss, „deshalb wenden wir uns schon jetzt an Kinder und Eltern.“

Jens Stubbe

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